Der Immobilien-Nebenkostenrechner 2019

von David Biral

Der Kauf einer Immobilie ist von vielen Faktoren abhängig. Entscheidend sind nicht nur Lage, Baujahr, Energieausweis und Modernisierungsmaßnahmen – auch der Preis spielt für zukünftige Eigentümer eine wichtige Rolle. Vor allem sollten Sie die Kaufnebenkosten im Auge behalten, um zusätzliche Kosten zu berücksichtigen. Diese setzen sich zusammen aus der Grunderwerbssteuer, den Notarkosten und der Maklerprovision. Der Immobilien-Nebenkostenrechner 2019 hilft Ihnen dabei, den tatsächlichen Aufwand beim Immobilienkauf zu ermitteln.

Kaufpreis Immobilie

Der wichtigste Faktor bei der Preisbildung einer Immobilie ist die Lage. Eine zentrale Lage und gute Anbindung bestimmt maßgeblich den Kaufpreis des Eigentums. Aber auch das Baujahr und voran gegangene Modernisierungsmaßnahmen spielen eine wesentliche Rolle bei der Wertermittlung. Erfüllt die Immobilie zudem die Anforderungen moderner Energie-Standards, so spiegelt sich das ebenfalls im Preis wider.

Da viele Käufer einen Kredit aufnehmen müssen, um den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses realisieren zu können, beeinflusst der Leitzins der europäischen Zentralbank den Verkaufspreis des zukünftigen Eigenheims. Gibt es am Markt mehr Käufer, die sich aufgrund niedriger Zinsen den Kredit leisten können, steigen Nachfrage und Kaufpreis.

Beim Haus- oder Wohnungskauf sollten Sie mit Nebenkosten in Höhe von 10% des Kaufpreises rechnen. Nachfolgend finden Sie ein Erklärung zu den einzelnen Kosten und wie sich diese zusammensetzen.

Notarkosten und Grundbuchkosten

Bei der Eigentumsübertragung einer Immobilie entstehen immer Kosten für Notar und Grundbuchamt. Diese stellen Gebühren für Dienstleistungen in Rechnung, die man vorher kennen sollte. Dazu gehören Vorgänge, die vor und nach Eintragung des Käufers in das Grundbuch getätigt werden müssen: die Fälligkeitserstellung des Kaufpreises, die Löschung der Grundschulden des Verkäufers und die Beurkundung des Kaufvertrages.

Maklerprovision

Die Kosten für den Makler können sehr unterschiedlich ausfallen, da die Provision frei vereinbart werden kann. In der Regel sind 3,5% plus Mehrwertsteuer angemessen. Ein Preisvergleich lohnt sich, allerdings sollten Sie den Schwerpunkt auf das Portfolio des jeweiligen Maklerbüros legen.

Die Provision wird teilweise zwischen Verkäufer und Käufer aufgeteilt, in der Regel kommt jedoch der Käufer der Immobilie für den gesamten Betrag auf. Maklerkosten entstehen erst, wenn nachweislich ein Kaufvertrag durch die Vermittlungstätigkeit zustande kommt. Zusätzliche Aufwendungen sind eher unüblich und müssen vorher vereinbart werden.

Der Immobilien-Nebenkostenrechner 2019 bietet Ihnen die Möglichkeit, einen ersten Eindruck der Gesamtkosten zu gewinnen und das Risiko einer Fehlkalkulation zu senken. Die Nebenkosten können näher bestimmt werden, wenn Sie sich für den Kauf der passenden Immobilie entschieden haben. Erforderliche Dienstleistungen durch Notar und Grundbuchamt richten sich nach den Rahmenbedingungen.