Schufa Auskunft – Kurze Darstellung, welche Daten gespeichert werden

Die Schufa Einträge bieten wichtige Informationen für Kreditgeber, ob sie einen Privatkredit gewähren sollten oder nicht. Dementsprechend sind die Privatpersonen gleichfalls interessiert, ob sie Chancen haben oder ihnen ggf. der Kredit verwehrt wird. Es ist dabei zu beachten, dass eine negative Schufa Auskunft nicht unbegrenzt gespeichert wird. Die Daten werden nach unterschiedlichen Zeiträumen gelöscht. Für Kredite gilt beispielsweise eine Laufzeit über drei Jahre auf den Tag genau. Bei Kreditkartenkonten verhält es sich genauso, wenn die geschäftliche Beziehung gekündigt wurde. Für Angaben zu Anfragen gelten sogar nur zwölf Monate. Fällige Forderungen werden hingegen länger erfasst. Drei volle Kalenderjahre bleibt diese Information in der Schufa Auskunft erhalten. Bei ungünstiger Lage könnten es bei diesem Fall fast vier Jahre sein, wenn der Eintrag ungünstig erfasst wurde. Bei den Versandhauskonten sind die Daten erloschen, sobald die Forderung beglichen wurde.

Schufa Selbstauskunft – wo sie erhalten werden kann

Die Schufa Selbstauskunft kann mittels Onlineformular bei der Schufa direkt unter www.schufa.de oder www.meineschufa.de heruntergeladen werden. Dies muss der Interessent an die Schufa per Post senden. Das Antragsformular ist in mehreren Sprachen erhältlich. Darunter sind Deutsch, Englisch, Türkisch, Polnisch, Russisch und Italienisch. Eine Datenübersicht nach § 34 BDSG ist kostenlos. Hier findet der Interessent alle Daten, die über ihn gespeichert und an wen weitergegeben wurden.

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