Zwangsversteigerung vermeiden! Versteigerungen Immobilien verhindern!

Die Zwangsversteigerung (Versteigerungen Immobilien) ist eine allerletzte Maßnahme, um den Anspruch auf Ausgleich des offenen Saldos aus dem Immobiliendarlehen zu erzwingen. Die Folge davon ist, dass der bisherige Immobilieneigentümer sein Zuhause verlassen, dass er ausziehen muss. Jetzt ist der Traum vom Eigenheim und der zukünftigen Altersvorsorge endgültig hin. Mit Blick darauf gilt es alles zu tun, um die Zwangsversteigerung zu verhindern. Sie ist ein langwieriges, bürokratisch aufwändiges Verfahren und für den Gläubiger auch mit Kosten verbunden.

Wenn die Gläubigerbank eine Zwangsversteigerung beantragt, dann wird die von dem für die Immobilienlage zuständigen Amtsgericht nach eingehender Prüfung angeordnet. Diese Anordnung wird dem Immobilieneigentümer förmlich, das heißt gegen Empfangsnachweis zugestellt. Sie enthält eine Rechtsbelehrung, in der darüber informiert wird, binnen einer Notfrist von zwei Wochen die einstweilige Einstellung des Verfahrens beantragen zu können. Rechtsgrundlage dafür sind die §§ 30 ff ZVG, des Zwangsversteigerungsgesetzes.

Jetzt muss gehandelt werden, und zwar sowohl schnell als auch professionell. Wenn diese Notfrist tatenlos verstrichen ist, dann lässt sich die Zwangsversteigerung nicht mehr aufhalten. Nach § 30 ZVG wird die Zwangsversteigerung eingestellt, wenn der Gläubiger die Einstellung bewilligt, ihr also zustimmt.

Nach § 30a ZVG „ist das Verfahren auf Antrag des Schuldners einstweilen auf die Dauer von höchstens sechs Monaten einzustellen, wenn Aussicht darauf besteht, dass durch die Einstellung die Zwangsversteigerung vermieden wird, und wenn die Einstellung nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen des Schuldners sowie nach der Art der Schuld der Billigkeit entspricht“.

Diese einstweilige Einstellung wird vom Gericht entschieden und angeordnet. Das zu erreichen ist das Ziel in diesem kritischen Stadium. Ein solcher Antrag nach § 30a ZVG muss in jeder Hinsicht hieb- und stichfest, er muss ganz einfach gekonnt sein.

Das schafft der Betroffene nicht allein; er muss sich, auch um auf Nummer sicher zu gehen, von kompetenter Seite helfen lassen.

Eine Bewilligung des Antrages auf einstweilige Einstellung hat mehrere Vorteile

  • Weitere Kosten werden bis auf Weiteres vermieden.
  • Der Zeitgewinn von bis zu einem halben Jahr kann zur Rettung der Immobilie genutzt werden.
  • Die Gläubigerbank erkennt, dass sich ein Verhandeln doch lohnt, um die Zwangsversteigerung zu vermeiden.
  • Eine einvernehmliche, außergerichtliche Lösung zum Erhalt der Immobilie ist gegenüber der gerichtlichen Zwangsvollstreckung allemal
    zeit- und kostensparender.